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Bês Gedanken zu den Songs von »Mistura Fina«

Mas que nada

(Jorge Ben Jor)

»Dieses Lied hat mir mein Opa immer vorgesungen, wenn ich als kleines Mädchen auf seinem Schoß saß. Ich sehe ihn noch deutlich vor mir: Er war schwarz, blind und hatte einen langen weißen Bart. Als ich dieses Lied zum ersten Mal in Deutschland gesungen habe, war ich völlig überrascht, dass das ganze Publikum mitging und den Text kannte.«

Ich glaub den Scheiss nicht mehr

(Bê / Brasil / Schmidt)

»Ich komme mir im täglichen Leben von Politikern, Behörden, Firmen und Medien ständig verarscht vor. Als ich vor einiger Zeit in Brasilien, Kuba und Deutschland die völlig gegensätzliche Berichterstattung über ein und dasselbe Ereignis mitbekommen habe, erfuhr ich am eigenen Leib, wie einfach man von den Medien manipuliert werden kann. Man weiß irgendwann generell nicht mehr, wem man überhaupt glauben soll. Irgendwie fühle ich mich da ziemlich machtlos und hätte echt Lust einfach abzuhauen... Nur wohin?«

Bom e que voce voltou

(Bê / Brasil / Schmidt)

»Dieser Song ist einfach der Ausdruck purer Freude über die Neugeburt einer Liebe, die ich schon verloren zu haben glaubte.«

Aquarelo do Brasil

(Ary Barroso)

»Meine heimliche Nationalhymne - Ary Barroso drückt in Text und Melodie alles aus, was Brasilien für mich bedeutet. Beim zweiten Take im Studio standen mir die Tränen in den Augen und wir haben den Song gleich so stehen gelassen.«

Zuera

(Bê / Brasil / Schmidt)

»Nachts am Strand. Mondschein, Meeresrauschen. Erotik liegt in der Luft. Ich schwelge in schönen Gedanken. Hier geht es um Dinge, nach denen ich mich in Deutschland sehne und die in Brasilien im Überfluss vorhanden sind.«

Samba no pé

 (Bê / Brasil / Schmidt)

»Egal wo und wann auf der Welt, mit Samba in den Beinen geht's leichter durchs Leben. Wenn du nicht mehr laufen kannst, dann tanze!«

Sabai foi voce

(Bê / Brasil / Schmidt)

»Ein Liebeslied - Die Sekunde, in der die Welt still steht.«