Nach ihrer Novembertour in Deutschland und der Schweiz überreichte die brasilianische Sängerin Betina Ignacio dem Gemeinschaftsverein Monte Azul in ihrer Heimat in São Paulo Ende Januar 2009 eine Geldspende.
Obwohl die Tour keinen finanziellen Gewinn eingebracht hat, unterstützen die Bandgründer von Bê damit die Sozialarbeit des Vereins. Die auf 500 Euro aufgerundete Summe setzt sich zusammen aus je 1 Euro pro CD, die die Band auf der November-Tour verkauft hat, plus Spendengeldern von Konzertbesuchern. www.monteazul.org.br/deutsch
»So zeichnet die Sängerin mit der samtenen Stimme vielfarbige musikalische Brasilien-Bilder- eine Mistura Fina, eine feine Mischung eben.«
Christoph Giese, Neue Ruhr Zeitung Essen
Betina Ignacio
»Das wollte ich schon lange machen. Ich bin in São Paulo aufgewachsen - Monte Azul ist meine Heimat. Ich war dort im Kindergarten, in der Theatergruppe, im Chor und im Orchester... Daher kenne ich die Situation sehr gut, kenne viele von den Helfern und Mitarbeitern persönlich und bin begeistert und voll überzeugt von der Arbeit, die dort geleistet wird. Viele freiwillige Helfer und Zivildienstleistende aus Europa und Asien machen dort einen richtig guten Job. Ein sehr wichtiger Nebeneffekt ist, dass vor allem Jugendliche aus der Favela dann Gegenbesuche in Europa und Asien machen oder sogar Jahre im Ausland verbringen. Das ist eine Erfahrung von unglaublichem Wert, die diese Menschen sonst nie hätten. Meistens arbeiten sie nach ihrer Rückkehr weiter in sozialen Berufen ... «
Über Monte Azul
1975 hat die Waldorflehrerin Ute Craemer ihre Sozialarbeit mit brasilianischen Favelakindern begonnen, die bis heute Pioniercharakter hat und zum Vorbild für viele Initiativen geworden ist. Im Laufe der Zeit entwickelten sich aus der direkten Arbeit mit den Favelabewohnern zahlreiche Einrichtungen (wie Kindergärten, Krankenstationen und ein Kulturzentrum), die durch beständige Anleitung zur Selbsthilfe die Lebensbedingungen vor Ort grundlegend und nachhaltig verbessern.